Der Berufsverband der Ergotherapeuten hat eine Studie einer Forschungsgruppe von der Uniklinik Hamburg-Eppendorf weitergeleitet, in der bundesweit die Versorgungsbedarfe und Versorgungsbarrieren von erwachsenen hochfunktionalen Autisten und Autistinnen erfragt werden. Teilnehmen können sowohl Betroffene, Angehörige als auch Personen im behandelnden oder betreuenden Bereich.

Das Forschungsprojekt „BarrierefreiASS“ am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf untersucht in einer deutschlandweiten Online-Umfrage die aktuelle medizinisch-therapeutische Versorgung von Erwachsenen im Autismus-Spektrum. Dadurch sollen Versorgungsbedarfe und Versorgungsbarrieren in den Bereichen Diagnostik, Behandlung/Therapie und Assistenz erfasst werden. Im Fokus der Studie steht die Versorgungssituation von erwachsenen Autist:innen ohne intellektuelle Einschränkungen, trotzdem möchten wir versuchen auch die Bedarfe und Barrieren von erwachsenen Autist:innen mit intellektuellen Einschränkungen abzubilden. Dies soll durch Befragung von Angehörigen und Behandelnden erfolgen.

Die Umfrage richtet sich an erwachsene Autist:innen ohne Intelligenzminderung, Angehörige bzw. Partner:innen von erwachsenen Autist:innen und Behandelnde aus unterschiedlichen Berufsgruppen mit und ohne Expertise in der Behandlung von Autist:innen.

Die Umfragedauer variiert je nach Befragungsgruppe zwischen 15 und 60 Minuten. Die Teilnahme ist freiwillig, anonym und kann über den folgenden Link erfolgen:
https://www.limesurvey.uni-hamburg.de/index.php/976115?lang=de

Ihre Antworten sollen dabei helfen, ein bedarfsorientierteres Versorgungskonzept für erwachsene Autist:innen unter Entlastung von Angehörigen zu entwickeln.
Ausführliche Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie unter: https://www.uke.de/barrierefreiass.

 

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